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Iguazú

Vom 02.-07.Februar war ich mit YFU in Foz do Iguazú in Brasilien um die dazugehörigen Iguazú-Wasserfälle zu sehen. Vorher, am 31.Januar hatten wir in so ner kirchlichen Jugendherberge in Montevideo unsere "Midyear-Orientation", bei der durchgekaut haben, was wir alles fühlen und was wir vom zweiten Teil des Austauschjahres noch alles erwarten. Da hatten wir dann auch den Spanischtest, mit der YFU unser Spanischlevel herausfinden wollte. Am Montag sind wir dann jedenfalls mittags losgefahren. Nach 21 Stunden Fahrt sind wir Dienstagmorgen angekommen und haben dann sofort das Wasserkraftwerk Itaipú in Paraguay besichtigt. Das ist das Wasserkraftwerk mit der höchsten Stromproduktion auf der Welt. Am Mittwoch sind wir erst in einen Vogelpark gefahren (oh mein gott, sind Tukane süss) und danach in den brasilianischen Teil der Wasserfälle, der 20% der Gesamtfläche einnimmt. Donnerstag sind wir in der argentinischen Teil gefahren (die übrigen 80%) und sind in der Gegend rumgelatscht. Ich hab meine Sonnenbrille in die Wasserfälle fallen lassen -.- Da sind wir auch mit dem Boot unter den Wasserfällen drunter durch gefahren. Dass man nass geworden ist, war ber egal, weil es so warm war, dass der Wind wie ein Föhn gewirkt hat. Nach 20 Minuten war man also wieder genauso durchgeschwitzt wie vorher. Freitag hatten wir den ganzen Tag frei, konnten also am Pool abhängen und Samstag gind es wieder nach Uruguay. Auf dem Rückweg waren wir noch bei so Jesuiten-Ruinen in Argentinien, die zum Unesco-Weltkultererbe gehören. Am Sonntag sind wir morgens in Montevideo angekommen. Wir aus Rivera mussten dann aber noch 9 Stunde auf unseren Bus warten, weil der vorherige Bus schon voll war. Dann haben wir uns also noch einen schönen Tag in Montevideo gemacht; da es aber geschüttet hat, sassen wir den Grossteil der Zeit im McDonalds.

 Nächste Woche ist hier Karneval. Ich bin schon gespannt wie das hier wird, mit dem Einfluss Brasiliens. Und in 4 Wochen fängt (Aleluya) endlich wieder die Schule an.

8.2.10 23:00


Karneval

Die Karnevalswoche ist fast rum und ich kann nur sagen, dass es hier GANZ anders ist als in Deutschland. Ich hatte immer gedacht, dass der Lateinamerikanische Karneval genauso ist wie in Deutschland, nur dass man sich halt mit Sambakostümen verkleidet und nicht als Prinzessin oder Pirat. Aber hier ist es so, dass die Sambaschulen jeder Stadt eine kurze Strecke von einigen hundert Metern ablaufen, vor einer Jury. Und die Jury bewertet dann, welche Schule am besten war und gibt denen den Titel und Geld. Da wir hier in Rivera ja direkt an der Grenze zu Brasilien wohnen, konnte ich sogar den Karneval von Rio im Fernsehen gucken. Das ist so hammer, was die für einen Aufwand machen, um diesen Titel zu gewinnen. Und in Rio werden die Schulen in 10 Kategorien bewertet (z.B.: Musik, Wagen, Kostüme). Die Gewinner dürfen dann am Samstag nochmal laufen. In Rivera war das ganze natürlich ein bisschen kleiner, aber auch ganz lustig. Aber der Umzug war am Dienstag in der Nacht so gegen 1. Und es war so arschkalt (sehr ungewöhnlich für die hiesigen Breitengrade), dass ich nur die erste Sambaschule gesehen habe.

19.2.10 23:46





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